EUROBALLADE

 

Viele Jahre sind vergangen,

ohne Krieg und Zwistigkeit.

Brauchten nicht um Brot zu bangen,

es war eine gute Zeit.

 

Jahr um Jahr ging es nach oben,

und es wurd' mit eigner Kraft.

Die Karre aus dem Dreck geschoben,

Deutschland hat etwas geschafft.

 

Deutsche Tugend, deutscher Fleiß,

deutsche Ordnung war der Preis,

den wir alle dafür zahlten,

während andere sich aalten.

 

Ware 'Made in Germany'

war gefragt so wie noch nie.

Und so ging es weiter, weiter

auf der Wirtschaftswunderleiter.

 

Das Symbol in all den Jahren,

als wir so zufrieden waren,

unser Herzblut hing so stark

an unsrer lieben deutschen Mark.

 

Harte Währung, deutsche Mark,

überall beliebt und stark.

Hier und da, in aller Welt

war man bestens aufgestellt. 

 

Doch war diese deutsche Mark,

auch für Freunde viel zu stark,

denn ob Drachme, Lira, Franc,

zur D-Mark war‘n sie alle krank. 

 

Denn mancher Nachbar sehr erstaunt,

hinter vorgehaltner Hand man raunt,

Oh, wer hätte das gedacht?

Deutschland - Wirtschaftssupermacht? 

 

Und so kam es, leise, leise,

Zur einen und zur andren Weise.

Das man sich nun sehr bemüht,

wie man wohl an der Bremse zieht.

 

Denn immerhin und obendrein,

kann es nicht und darf nicht sein,

das man nun auf diese Weise,

fahren muss auf deutschem Gleise.

 

 

Doch alle sind in diesen Jahren,

gar nicht mal so schlecht gefahren.

Wenn man es so recht bedenkt,

und den Blick nach Osten lenkt. 

 

Denn hinter einer grauen Mauer,

voller Trübsinn, voller Trauer,

lag der Teil vom deutschen Land,

als DDR uns wohlbekannt. 

 

DDR und BRD,

die Teilung tat schon manchmal weh.

Doch trotz allem Frust und Trauer,

man arrangiert sich mit der Mauer.

 

Mit der EWG im Westen,

zählte man sich zu den Besten.

Und so wurd' man reich und stark,

im Spiegelbild der deutschen Mark. 

 

Alle haben profitiert,

von der freien Wirtschaftsform.

Die Marktwirtschaft lief wie geschmiert,

und der Aufschwung war enorm. 

 

Doch so stürmisch kam die Zeit,

als die Mauer niederfiel.

Deutsche haltet euch bereit,

es war unser aller Ziel. 

 

Meistern wir nun diese Stunde,

für unser deutsches Vaterland.

Einheit - ruft es aus der Runde,

wir haben es in unsrer Hand.

 

Das genau war jener Tag,

der unsren Freunden Freude macht.

Deutschland trennt sich von der Mark,

nur so die Einheit wird geschafft.

 

Und so kam es, ohne Frage,

denn das Volk blieb außen vor.

Verfluchen wird man diese Tage,

als unser Land die Mark verlor. 

 

Doch in all den wirren Stunden,

darf keine Zweifel man bekunden.

Dieser Euro ist doch stark,

trägt er in sich die deutsche Mark.

 

 

 

Ja, nun lebte im Export,

die deutsche Mark im Euro fort.

Zwar war sie uns nun halbiert,

doch kaum jemand hat's registriert. 

 

Jetzt waren noch die Preise klein,

doch der Lohn war auch halbiert.

Sollte es ein Teuro sein?

Hat man uns wohl angeschmiert?

 

Aber nein, heißt es von oben,

das ist alles nur Gefühl.

Wir sollen unsren Euro loben,

dann kommen wir schon bald zum Ziel.

 

Und so kam es, leise, leise,

ständig kletterten die Preise.

Und egal wohin man schaut,

Wohlstand wurde abgebaut. 

 

Hat man uns doch angelogen?

Hat man schäbig uns betrogen?

Neue Währung - dunkler Schein,

sollt es doch ein Teuro sein?

 

Doch eifrig bauen Euromanen,

Europas viel zu großes Haus.

Manches lässt sich nun erahnen,

vieles schaut schon düster aus.

 

Und so bald, nach kurzer Zeit,

die erste Krise ist nicht weit.

Schwappt heran aus Übersee,

aber noch tut's nicht so weh.

 

Alles wird noch wohlgerichtet,

ein paar Milliarden umgeschichtet.

Ein Gesäusel obendrein,

so lullt man schnell den Bürger ein.

 

Doch nun kam der Schlendrian,

in so manches Euroland.

NO-BAIL-OUT zur Seit getan,

der Rest ist allen wohlbekannt.

 

Maastrich war auf Sand gebaut,

alles war nur Schein.

Regeln wurden aufgeweicht,

selbst Griechenland kam rein.

 

 

Kriterien hin, Kriterien her,

alles Gute galt nichts mehr.

Und es zeigte sich nun klar,

Griechenland wird zur Gefahr.

 

 Schon hängt Griechenland am Tropf,

auch am deutschen Steuertopf.

Wer hat sich denn hier verzockt?

Wer hat uns das eingebrockt?

 

Kleinigkeiten sind das nur,

da helfen wir mal eben aus.

Das lösen wir doch mit Bravour,

die Troika stellt ein Zeugnis aus.

 

Sparprogramm und Schuldenschnitt,

das ist nun der nächste Schritt.

Doch die Griechen auf der Straße,

rümpfen schon alsbald die Nase.

 

Sie machen ihrem Ärger Luft,

war doch alles grad' so schön.

Milliardenhilfen sind verpufft,

so kann es nicht weitergehn.

 

Italien und auch Spanien wankt,

das sind die nächsten auf der Liste.

Doch keiner je für Hilfe dankt,

wie man es doch erwarten müsste.

 

Alter Sud wird aufgetischt,

alter Hass wird neu entfacht.

Alte Feindschaft aufgefrischt,

Europa gebe auf sich acht !!

 

Denn nun kommt aus allen Ecken,

allen Winkeln dieser Schund.

Warum sie im Drecke stecken?

Deutschland sei der wahre Grund.

 

Unverhohlen Hass und Neid,

machen sich nun weiter breit.

Deutschland ist der Zahlemann,

den man munter schröpfen kann.

 

Denn vor vielen, vielen Jahren,

als die Deutschen Nazis waren.

Haben Böses sie getan

und wir erinnern sie daran.

 

 

Für Europa in der Pflicht,

so läuft alles wie geschmiert.

Und wehe euch das Geld fließt nicht,

dann wird Deutschland isoliert.

 

Bürger werden unzufrieden,

da Erfolge bleiben aus.

Und fischt Politik im Trüben,

steht ein Widerspruch ins Haus.

 

Nur mit Mühe und mit Not,

glaubt man alles wohl gerichtet.

Neues Ungemach nun droht,

düstr'e Wolke sich verdichtet.

 

Seht das Heer der Asylanten,

das vor Krieg und Hunger flieht.

Seht die Not, die wir nie kannten,

wie sie zu unsren Grenzen zieht.

 

In vielen Ländern dieser Welt,

ist es oft nicht gut bestellt.

Krieg und Elend aller Orten,

Europa öffne deine Pforten.

 

Um zu lindern dieses Leid,

seid zu Opfern auch bereit.

So wird es uns vorgesagt,

aber hat man uns gefragt?

 

Die fremde Masse strömt nun wild,

hinein in unser Land.

Es ändert vieles über Nacht,

doch reichen wir die Hand.

 

Wir reichen auch noch mehr,

von unsrem Leben dar.

Nur wenig wird noch bleiben,

wie es vorher war.

 

Denn es wird so weiter gehen,

die Grenzen werden offen stehen.

Auch wenn sie geschlossen sind,

das weiß heute jedes Kind.

 

In unsrem Haus seid ihr nun Gast,

laßt es euch recht gut ergehen.

Auch wenn vieles uns nicht passt,

sollen wir das übersehen.

 

 

Deutsche Art soll nichts mehr gelten,

Deutschland reicht sich selber her.

Kommen nun die neuen Helden,

aus aller Welt zu uns daher.

 

Deutschlands Tür soll offen stehn,

so hat die Obrigkeit befohlen.

Wenn dieses wird so weiter gehn,

Umvolkung kommt auf leisen Sohlen.

 

Doch des Volkes Wille,

manchmal braucht es Zeit.

Hält nicht ewig stille,

dann ist es soweit.

 

Fegt hinweg Establishment,

alte Volksparteien.

Ist man auch noch eloquent,

mag man noch so schreien.

 

Doch wie wird es weiter gehen?

Welche Ziele wird man sehen?

Wird Europa jetzt zerbrechen?

Werden sich die Fehler rächen?

 

Was uns in den Merkeljahren,

stets als Drohung wohl benannt.

Das wird uns nun widerfahren,

liegt so klar es auf der Hand.

 

Der Euro wär schon lange tot,

das muss man doch erkennen.

Tränke er nicht deutsches Blut,

doch darf man's nicht benennen.

 

Die Konsequenz ist offenbar,

doch laß man Vorsicht walten.

EU zerbricht nun Jahr um Jahr,

es bleibt nichts mehr beim Alten.

 

Volksverbunden, national,

rufen jetzt die Zeiten.

Dazu gibt es keine Wahl,

um Bürgerkrieg zu meiden.

 

Abgestraft die Eurokraten,

befreit aus Mief und Vormundschaft.

Leben jetzt die Eurostaaten,

wirken nun aus eigner Kraft.

 

Ordnung, Recht und Sicherheit,

ist der Ruf der neuen Zeit.

Und die Botschaft an die Welt,

das jedes Land sein Volk behält.

 

Aufbauhilfe? - gern gescheh'n,

gibt es ohnehin schon lange.

Aber nie mehr wollen wir sehn,

eine Riesenflüchtlingsschlange.

 

Selbst bestimmen muss ein Land,

wer als Gast nun gern gesehen.

Diese Regeln sind bekannt,

alle andern müssen gehen.

 

Wir haben es noch in der Hand,

das Ruder wohl zu lenken.

Mit klarem Kopf und mit Verstand,

an unsere Kinder denken. 

 

Wir müssen uns doch nicht verbiegen,

für andre Religionen.

Ein guter Gast sei angepasst,

will er bei uns wohnen.

 

Doch ist schon die Millionenschar,

der Fremden eingezogen.

Langsam wird wohl jedem klar,

wie hat man uns betrogen.

 

Das Rad wird nicht zurückgedreht,

die Fremden nicht hinausgeweht.

Es kommen ihrer immer mehr,

jetzt holen sie Familien her.

 

Wenn dieses wird so weiter gehen,

und danach schaut es aus.

So werden wir am Abgrund stehen,

in unsrem eignem Haus.

 

Doch wie kann es weiter gehen,

in Europas Landen?

Wie werden wir die Zukunft sehen?

Wo wird Deutschland stranden?

 

Deutschland wird alleine stehen,

wenn Europa wird zerfallen.

Alte“ Freunde“ werden gehen,

Deutschland wird der Feind von allen.

 

 

Denn für das Chaos ohne Frage,

das nun treten wird zu Tage.

Soll jetzt Deutschland geradestehen,

und wird Forderungen sehen.

 

Um den Frieden zu bewahren,

muss man neue Wege gehen.

Ein neues Bündnis zu gestalten,

nicht das alte wird bestehen.

 

Deutschland - Russland heißt der Bund,

den wir neu beschlossen.

Diesen Weg nicht ohne Grund,

gehen wir unverdrossen. 

 

Und wer möchte tritt nun ein,

in den neuen Staatenbund.

FSE* so soll es sein,

tun wir aller Welt nun kund.

 

Europa wird nun umgebaut,

aus Übersee man skeptisch schaut.

Wir müssen uns nicht mehr verdrehen,

auf USA-Interessen sehen.

 

Europa hat sich nun befreit,

von Vormundschaft aus Brüssels Zeit.

Die Eurokraten sind nicht mehr,

die Vaterländer freut das sehr.

 

Was werden wir in Zukunft schauen?

Werden wir uns friedlich sehen?

Europa muss die Mauer bauen,

will es nicht zugrunde gehen.

 

Teilen heißt - nicht alles geben,

zum Teilen sind wir wohl bereit.

Doch wollen wir als Deutsche leben,

heute und in aller Zeit.

 

 

 *Föderalistische Staaten Europas